Shan Jiaqian

SHAN JIAQUINShan Jiaqian hat eine asiatische Fastfoodkette in Wien aufgebaut, die in ihrer besten Zeit 13 Filialen umfasste. Zwei davon betreibt er heute noch. “Eine für jedes Kind,” sagt er und bezahlt damit das Schulgeld seiner Kinder. Die beiden besuchen die American International School.

Er ist ein ausgezeichneter Geschäftsmann, seiner Zeit immer einen Schritt voraus. Er weiß, wie man gute Geschäfte macht und dabei auch noch Spaß hat. In seinen Augen ist der Markt der Asialokale in Wien übersättigt, weshalb er beschlossen hat, den umgekehrten Weg zu gehen. Erfolgreich exportiert er österreichische Produkte nach China, wo die Neureichen derzeit nicht genug von den exotischen, westlichen Produkten bekommen können.

 

Xie Feiru

XIE FEIRUXie Feiru ist eine der zentralen Figuren der in Österreich lebenden Chinesinnen.

Als Präsidentin des chinesischen Frauenvereins ist sie bestens vernetzt und immer bemüht, Leute zusammenzubringen und eine bessere Integration der ChinesInnen in Wien zu erreichen.

Selbst hat sie anfangs in einem Chinarestaurant gearbeitet und sobald sie die Mittel hatte, ein eigenes Restaurant in Mistelbach eröffnet. Mittlerweile betreibt sie gemeinsam mit ihrem Mann eine Frühstückspension und das einzige Kino in Mistelbach.

 

Hu Jinzhu

Hu Jinzhu ist 1988 mit einem Touristenvisum in die Tschechoslowakei und von dort illegal weiter nach Österreich gereist. Fünf Jahre lang musste sie hier im Restaurant ihrer Schwester arbeiten, bis sie auch ihren Mann auf demselben Weg nach Österreich holen konnte. Herr Hu hatte in China einen guten Posten, aber den Großteil der Schlepperkosten musste seine Frau aufbringen.

Drei Kinder haben zu können, sehen sie als großen Gewinn, den das Leben in Österreich mit sich bringt und scheuen keine Mühen, ihren Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen.


'Wo ich muss, da bleib ich. Es ist überall Erde. Wir sind alle Menschen. Gleiche Luft, gleicher Himmel. Du lebst, wo es notwendig ist.'

~ Shan Jiaqian